3 Tipps zur Selbstmotivation


Viele Menschen verlassen sich stark auf ihre Gewohnheiten und Routinen. Aufgrund der Coronakrise steigen zahlreiche Mitarbeitende auf Home Office um – und begegnen dabei unerwarteten Schwierigkeiten. Zuhause herrschen neue Ablenkungen und Reize, an die man sich zuerst gewöhnen muss. Daher fällt es vielen Personen schwer, sich an den neuen Arbeitsplatz anzupassen. Umso grösser ist die Herausforderung, wenn man sich selbst gar nicht so lethargisch kennt. Deshalb ist die Auseinandersetzung mit dem eigenen Wohlbefinden besonders in den nächsten Wochen sehr wichtig. Daher präsentieren wir im heutigen Beitrag effektive Tipps, wie Sie Ihre Selbstmotivation ganz einfach trainieren können.

1. Weshalb sind Sie hier?

Wenn wir uns so sehr mit potentiellen Problemen und Schwierigkeiten auseinandersetzen, neigen wir dazu, unsere Ziele aus den Augen zu verlieren. Das ist auch gar nicht so einfach: Von allen Seiten hört man besonders viel Negatives, was entsprechend ungünstige Emotionen in uns auslöst. Wir sind uns auch im Klaren, dass unsere Vorstellungen unser Verhalten bestimmen. Deshalb ist es umso wichtiger, unser positives Gedankengut zu kultivieren. So wirkt auch schon die blosse Erinnerung an unsere Ziele motivierend und aktivierend. Sie können sich auch fragen, was Sie zurzeit tun können, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Nur weil wir zurzeit einen gesellschaftlichen Stillstand empfinden, bedeutet dies nicht, dass wir persönlich ebenfalls anhalten sollen. Damit wir nicht in solch eine Abwärtsspirale hineinfallen, lohnt sich eine tiefgründigere Auseinandersetzung mit unseren Wünschen, Vorstellungen und Zielen.

2. Können Sie sich mit Ihrer Vision identifizieren?

Wie stellen Sie sich selbst in den nächsten Wochen vor? Vielleicht haben Sie berufliche Meilensteine notiert, die etwa “20 Kunden diese Woche kontaktieren”, “E-Mails beantworten” oder “bei Arbeitskollegen melden” lauten können. Oder Sie haben bereits konkrete Vorstellungen, wie Sie sich persönlich weiterentwickeln können. Dann stehen vielleicht “3kg abnehmen”, “besseres Zeitmanagement entwickeln” und “jede Woche 100 Seiten lesen” auf Ihrer Liste.

Doch können Sie sich damit identifizieren? Können Sie aus diesen Zielen einen persönlichen Mehrwert herauslesen? Oft sind unsere Wünsche so formuliert, dass wir unsere Rolle darin nicht wahrnehmen können. Dies führt dazu, dass wir diese Aufgaben nur mit viel Mühe absolvieren. Es gibt aber keinen Grund, um sich den Weg zur Selbstmotivation zu erschweren. Fragen Sie sich zunächst, wie Ihre Ziele Sie prägen. Wenn Sie sich bei 20 Kunden erkundigen möchten, dann wollen Sie vermutlich “ein besserer Verkäufer” sein, der auch in schwierigen Situationen die Kundenorientierung nicht verliert. Oder wenn Sie 3kg abnehmen möchten, dann wollen Sie wahrscheinlich “eine gesundere Person” werden. Indem Sie das grosse Bild betrachten, scheinen die so mühseligen Schritte dorthin umso harmloser. Zudem kurbelt die erschaffene Vision von uns auch die Selbstmotivation an.

Wichtig: Tragen Sie sich in eine Agenda ein, welche Schritte Sie wann einbauen können, um Ihr gewünschtes Selbstbild zu erreichen.

3. Das Denken in anderen Mustern

Niemand verzichtet gerne. Verlieren möchten wir auch nicht. Jedoch gehören diese zwei Aspekte zu jeder Entscheidung dazu und sind daher unabdingbar. Nun, wir können allerdings mit einer neuen Denkweise uns selbst austricksen. Welche Sachen begrüssen Sie in Ihrem Leben? Für welche Momente, Ereignisse und Prozesse sind Sie zugänglich? Gleichzeitig können Sie sich notieren, welche Einflüsse Sie nicht zulassen. Was spricht Sie eher an: “Trainingsunterlagen lesen und am Projekt weiterarbeiten” oder “ich bin weiterhin offen, um an meinem Erfolg zu arbeiten”? “Kunden kontaktieren” oder “ich bin weiterhin verfügbar für meine Mitmenschen”?

Indem wir in Alternativen denken, schenken wir uns Sicherheit und Freiheit. So erleichtern Sie sich den Umgang mit sich selbst in dieser schwierigen Zeit.

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