Welche Erwartungen setzen Mitarbeitende in ihre Führungskräfte?


Oft sind die Erwartungen an Führungskräfte sehr hoch: Mit ihrer Rolle sind viele Kompetenzen verbunden, welche Führungspersonen beherrschen sollen. Entsprechend erwarten sich Mitarbeitende sowie Arbeitskolleginnen und -kollegen viel von einem Manager.

Im heutigen Beitrag geht es darum, die Erwartungen der Mitarbeitenden an ihre Führungskraft zu beleuchten.

Im Artikel über motivierende Führungskräfte haben wir erfahren, dass Führungskräfte nicht nur hohe Erwartungen an das Personal haben sollten, sondern auch an sich selbst. Ein menschlicher Führungsstil ist daher das A und O, um eine respektvolle Basis zwischen Mitarbeitenden und Vorgesetzten zu pflegen. Dieses Bedürfnis lässt sich auch in den Erwartungen an Führungskräfte beobachten:

Unterstützung in allen Belangen

Mitarbeitende erwarten von ihren erfolgreichen Vorgesetzten nebst Hilfe, Verständnis und Anerkennung auch Förderung. Diese Komponente ist besonders wichtig, da die Mitarbeitenden dadurch sich selbst und dem Chef ihre Kenntnisse und Fähigkeiten beweisen können.

Für die Führungskraft bedeutet dies nachträglich, dass sie ihren Mitarbeitenden mehr Freiraum gewährleisten können, damit sich ihr Potential laufend weiterentwickelt. Natürlich darf sich die Führungsperson das Recht nehmen, diesen Prozess längerfristig zu beobachten und zu protokollieren. Die Befunde eignen sich als eine gute Basis für das Aussprechen von Lob.

Mitarbeitende werden nicht gerne enttäuscht!

Klartext reden

Zudem soll den Führungskräften bewusst werden: Jeder Mitarbeitende ist für seine Motivation zuständig. Eine Führungskraft kann ihre Mitarbeitenden per se nicht motivieren. Des Weiteren können Vorgesetzte die Erwartungen ihres Teams nicht einschätzen, da sie die Mitarbeitenden nicht ausreichend kennen. Aus diesem Grund lohnt es sich, bestehende Möglichkeiten zur Mitarbeitergesprächsführung effektiv und optimal zu nutzen.

Zielorientierte Gespräche

Grundsätzlich können wir die Gesprächsziele immer klar definieren. Die Gesprächszielsetzung ergibt dann auch die Gesprächsart. Je klarer sich die Führungskraft der Gesprächszielsetzung bewusst ist, desto einfacher ist das Einhalten des roten Fadens im Gespräch. Je «sauberer» das Gespräch geführt wird, desto einfacher kann sich der Mitarbeitende dort entfalten. Zugleich steigert eine erfolgreiche Gesprächsführung die persönliche Wirkung der Führungskraft.

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