Coronakrise: So denkt eine erfolgreiche Führungskraft!


Welche Eigenschaften braucht eine Führungskraft in unsicheren Situationen? Die Coronakrise hat viele Unternehmensprozesse sowie Führungskompetenzen verändert. Nun gilt es für Betriebe sowie Vorgesetzte, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. In diesem Beitrag präsentieren wir vier Attribute, welche Vorgesetzte für ein erfolgreiches Krisenmanagement benötigen. Die folgenden Ausführungen stammen aus dem Werk “Führen mit Persönlichkeit” von Dale Carnegie sowie dem Fachwissen von PBTZ AG.

1. Optimismus

Die Coronakrise hat auch unsere Einstellung verändert. Wo einst Zuversicht und Hoffnung blühte, wurde innert wenigen Wochen von Unsicherheit, Zweifel und Unbehagen überschattet. Erfolg, wie man es “früher” kannte, schien plötzlich ein fragiles Konzept zu sein.

Doch sind dies nicht alles Gründe dafür, dass es besonders in Krisenzeiten Optimismus braucht? Denn Zuversicht ist ein Zeichen der Resilienz in unberechenbaren Zeiten. Mit der Annahme einer optimistischen Einstellung wird nicht nur der Umgang mit der gegenwärtigen Situation erleichtert. Eine Führungskraft, welche während der Coronakrise ihre Sorgen nach aussen projiziert hat, verunsicherte so auch die Mitarbeitenden. Hingegen wirkt eine optimistische Führungsperson motivierend und signalisiert dem Team Sicherheit und Hoffnung, dass ihnen eine bessere Zukunft bevorsteht.

2. Freude

Stagnierende oder sinkende Zahlen, abgesagte Möglichkeiten und weitere Niederlagen: Es ist keine Überraschung, dass die Freude Vieler in den vergangenen Monaten nachgelassen hat. Dies bedeutet allerdings nicht, dass alle Gründe zur Freude von heute auf morgen verschwunden sind. Freude bedeutet daher in diesem Kontext, dass man die scheinbar bedeutungslosen Kleinigkeiten im Arbeitsleben wieder gemeinsam feiern soll. In Krisenzeiten wird deutlich, dass selbst die kleinsten Erfolge keine Selbstverständlichkeit sind.

Einer Führungskraft, die während der Coronakrise Freude ausstrahlte, wird aufgefallen sein, dass die Mitarbeitenden dieselbe enthusiastische Haltung angenommen haben. Daher ist dies ein Zeichen dafür, dass sich ein Team nicht von den Hürden und Schwierigkeiten unterkriegen lässt.

3. Kreativität

Während der Krise wurde deutlich, welche Prozesse und Routinen selbst in Extremsituationen Bestand haben. Solche, die sich nicht bewähren konnten, gilt es nun zu optimieren. Um Innovationen und Neuerungen im Unternehmen hervorzurufen, braucht eine Führungskraft Kreativität. In diesem Fall zeigen sich die Vorgesetzten empfänglich für Inputs der Mitarbeitenden und pflegen eine offene Unternehmenskultur, welche die Ideen und Vorschläge Anderer sowie einen gemeinsamen kreativen Austausch zulässt. Durch das Denken in Alternativen können aus Herausforderungen neue Chancen entwickelt werden, die sich für das Unternehmen auszahlen können.

4. Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen

In Krisenzeiten scheinen sich Niederlagen anzuhäufen und werden dadurch intensiver wahrgenommen. Das führt dazu, dass sich Führungskräfte sowie Mitarbeitende mehr damit auseinandersetzen und dies sich auf ihre Einstellung auswirkt. Allerdings leiden dadurch die kollektive Leistung und das Arbeitsklima. Aus diesen Gründen ist es wichtig, dass Vorgesetzte solche Rückschläge wahrnehmen, analysieren und sich danach wieder schnell auf die Zukunft fokussieren. Daher ist die Fähigkeit, mit Rückschlägen umzugehen, eine wertvolle Eigenschaft, die aber durchaus viel Überwindung und Selbstreflexion benötigt.

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