Führungsstil: Nutzen Sie diese Energiequellen schon?


Nach den Festtagen kommen die Mitarbeitenden wahrscheinlich schön erholt und motiviert zur Arbeit. Es wird aber Zeiten geben, in denen die Führungskraft mit eigenen Mitteln die Motivation im Team wiederherstellen muss. In solchen Situationen ist es hilfreich zu wissen, woher Menschen ihre Energie schöpfen. Eine zukunftsorientierte Führungskraft weiss daher, diese Energiequellen zu identifizieren und diese im eigenen Führungsstil einzubeziehen.

Sehen Sie Ihre Mitarbeitenden als wer sie wirklich sind!

Es ist einfach, die eigenen Mitarbeitenden als ihre Rollen im Unternehmen wahrzunehmen: Spezialisten, Manager, Assistenten etc. Solche Bezeichnungen können aber den Zugang zu den Mitarbeitenden persönlich erschweren. Denn sie sind in erster Linie Menschen und haben entsprechende Anforderungen, Bedürfnisse und Wünsche.

Daher ist es auch umso wichtiger, die menschlichen Energiequellen zu kennen und diese im Führungsstil zu berücksichtigen. Diese Quellen können positiv sowie negativ sein – es geht in erster Linie darum zu wissen, dass es dieses Potenzial gibt, um es schliesslich aktiv ausschöpfen zu können.

Wie können Menschen aktiviert werden?

Es gibt verschiedene menschliche Komponenten, die als Energiequellen genutzt werden können. Beispiele dafür wären Ehrgeiz, woraus schliesslich die persönliche Motivation entspringt. Auch Selbstbestätigung kann eine Energiequelle sein: Manche Menschen nehmen gerne Herausforderungen an, um sich etwas zu beweisen. Umso schöner ist es dann mitzuerleben, wie stolz sie auf die erreichte Leistung sind.

Kreativität kann eine Energiequelle sein, die in Projekten gut zum Einsatz kommt – oder bei der Suche nach Rechtfertigungen. Auch Neugier ist eine Eigenschaft, die gefördert werden soll. Denn ohne Neugier gäbe es weniger Fortschritt und Entwicklung. Selbst negativ angehauchte Attribute wie Rangstreben, Geldgier, Stolz oder Angst können menschliche Treiber zur Leistung sein.

Wieso ist es wichtig, das zu wissen?

Diese Energiequellen zeigen auf, dass es verschiedene Arten und Weisen gibt, Menschen im Arbeitsalltag zu aktivieren. Was für die eine Person klappt, muss nicht für eine andere funktionieren. Es geht in erster Linie darum, die Energiequellen zu kennen und herauszufinden, welche Treiber bei welchen Mitarbeitenden leistungsfördernd wirken. Somit liegt es in der Hand der Führungskraft, die Angestellten sowie ihre Stärken aus ihrer eigenen Perspektive kennenzulernen, um ihr Potential im Arbeitsalltag richtig einzusetzen und im Rahmen der entsprechenden Tätigkeiten auszuschöpfen.

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