Jahresendgespräche – das Motivationsinstrument schlechthin oder doch nicht?


In vielen Firmen stehen bald wieder die Jahresendgespräche an. Einige freuen sich auf den lehrreichen Austausch, andere haben den Graus vor solchen Gesprächen. Oft kommt es vor, dass man nach Jahresendgesprächen eher frustriert als top motiviert ist. Wieso ist man denn eigentlich nach solchen Gesprächen, die einem weiterbringen und motivieren können, negativ gestimmt?

Jahresendgespräche: Was beachten Sie?

Tatsache ist, dass in den Jahresendgesprächen oft viele Punkte aus der Vergangenheit herausgekramt werden und danach die Fehleraufzählung folgt. Wenn der Vorgesetzte nur Fehler aufzeigt und das auch noch welche sind, die nach etlichen Monaten passiert sind, dann macht sich der Frust breit.

Wie also kann man das Jahresendgespräch als Motivationsinstrument benutzen, damit die Mitarbeitenden nach diesem Gespräch mit einem Lächeln aus dem Sitzungszimmer kommen?

Als allererstes könnte man die Frage in Betracht ziehen, warum es nur ein Jahresendgespräch gibt? Machen wir doch mehrere Jahresendgespräche daraus und nennen sie zum Beispiel Quartalsgespräche. Es ist wichtig, sich mit dem Mitarbeitenden regelmässig auszutauschen, damit auch Fehler die zeitnah geschehen sind, angesprochen und bereinigt werden können.

Bezüglich Fehler: In vielen Firmen herrscht eine Null-Toleranz Fehlerkultur. Das ist eine grosse Herausforderung für den Mitarbeitenden und für Vorgesetzte. Hiermit konzentriert sich die ganze Firma schon von vornhinein auf Fehler. Was ist aber mit der Tatsache, dass Mitarbeitende sowie Vorgesetzte auch abgesehen von Fehlern grossartige Leistungen erbringen?

Zusammenfassung

Kurzum: Um Motivation zu generieren, müssen wir uns nicht auf Fehler konzentrieren, sondern auf’s Loben. Beginnen Sie Jahresendgespräche oder Quartalsgespräche mit Lob. Mit den tollen Leistungen, den erreichten Zielen und Massnahmen, mit der erfolgreichen, persönlichen Weiterentwicklung usw. Auch kann das Wort «Fehler» durch «Steigerungspunkt» ersetzt werden. Man bedenke auch die positive Wortwahl, um Motivation zu schaffen.

In unserem bewährten Managementtraining «Führen und Zeit 1» werden solche Themen behandelt, vertieft und trainiert. So garantieren wir Ihnen, dass Sie bereits nach dem ersten Trainingstag das Gelernte in die Praxis umsetzen können.

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