Wie trainiere ich meine Kreativität im Job?


Im Arbeitsalltag sind es nicht immer nur die greifbaren Zahlen und Fakten, die sich als überzeugendes Instrument einsetzen lassen. Oft braucht es Einfallsreichtum, Neugier und eine gewisse kognitive Flexibilität, um bei einer schwierigen Aufgabe weiterzukommen. Aus diesem Grund erklären wir Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie mit Ihrer Kreativität im Job punkten können.

Neugierige Menschen sind kreativ

Wenn Sie sich an Ihre Kindheit zurückerinnern, werden Sie wohl den folgenden Satz noch in Erinnerung haben: “Hör doch endlich mit dieser ewigen Fragerei auf!”. Falls Sie eigene Kinder haben, können Sie sich an dieser Stelle fragen, ob Ihnen diese “ewige Fragerei” bei Ihren Kindern aufgefallen ist.

Ein Kind stellt im Durchschnitt rund 500 Fragen pro Tag – ganz schön viel! Das Interesse an Neuem – die Neugier – ist im Prinzip altersunabhängig. Jedoch gibt es viele Menschen, die scheinbar alles besser wissen und keine Fragen mehr haben. Das Gegenteil vom Alleswisser, den niemand und nichts mehr erstaunen kann, ist der Neugierige – der Veränderer.

Wissensdurstige fragen mehr

Neugierde hat uns die meisten Entdeckungen dieser Welt gebracht. Und der Schlüssel dazu liegt in der Kreativität. Menschen, welche diese Eigenschaften pflegen und Neues offen begrüssen, bleiben auch im hohen Alter erstaunlich agil und geistig jung.

Bleiben Sie neugierig! Das Streben nach mehr Wissen erweitert nicht nur Ihren Horizont, sondern fördert im Rahmen der Kreativität auch Ihr Potential bei wichtigen Projekten im Job.

Fragen über Fragen!

Doch es ist nicht immer so einfach, Wissenslücken zu finden und diese zu hinterfragen. Daher lohnt es sich, mit geschlossenen Fragen zu starten, dessen Antwortmöglichkeit klar gegeben sind (“Ja” oder “Nein”) und nicht so viel Kreativität erfordern. Sobald Sie auf mehr Möglichkeiten stossen oder das Thema in der Breite oder Tiefe erforschen möchten, eignen sich offene oder sogenannte W-Fragen. An dieser Stelle gibt es zwei weitere Methoden, die sich zur Kreativitätsentwicklung eignen.

Denken in Zusammenhängen

Wenn Sie Ihre verschiedenen Stichworte gesammelt haben, möchten Sie diese wahrscheinlich in Verbindung zueinander ordnen. Mit Mindmaps oder durch das Freewheeling/Brainstorming können Sie Ihren Gedankenfluss sowie Ihre Kreativität fördern. Ob alleine oder mit Ihren Arbeits- und Teamkollegen – durch das bewusste Training Ihrer Ideenvielfalt können Sie Ihr laufendes (oder kommendes) Projekt mit Leichtigkeit und Kreativität weiterbringen.

Wem nichts mehr auffällt, dem fällt auch nichts mehr ein!“

H. Walters

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