Zurück ins Büro! Wie Manager das neue Arbeitsklima stärken können


Die Rückkehr ins Büro ist mehr als nur eine administrative Herausforderung. Die Unternehmenskultur kann unter den Sicherheitsmassnahmen dauerhaft leiden. Wie können Manager nun sicherstellen, dass das Arbeitsklima wegen den sozialen Einschränkungen nicht beeinträchtigt wird? Um diese Frage zu beantworten, sollen zu Beginn die grössten Herausforderungen hervorgehoben werden.

Den Teamgeist im Home Office kräftigen?

Aufgrund der Sicherheitsmassnahmen kann es sein, dass in manchen Unternehmen nicht alle Mitarbeitende gleichzeitig am alten Arbeitsplatz zurückkehren können. Interaktionen zwischen den Angestellten werden durch das Social Distancing erheblich eingeschränkt. Die lockeren Gespräche am Kaffeeautomaten mit dem Arbeitskollegen oder der Arbeitskollegin gehören in vielen Betrieben nicht mehr zum Alltag. Zudem kann durch das Home Office oder dem beschränkten Betrieb im Büro der Kontakt zu den Teamkollegen und -kolleginnen reduziert werden.

Die Enträumlichung der Führung – und der Kommunikation?

Was bedeutet dies nun für die Vorgesetzten? Die Führung auf Distanz ist für viele Manager zu einer neuen Challenge geworden. Neu gilt es, Aufgaben ortsunabhängig zu delegieren und diese so deutlich und präzise wie zuvor zu vermitteln. Auch die Kommunikation und Interaktion zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften wurde in Kürze in vielen Unternehmen neu definiert. Die Schwierigkeit besteht nun darin, ein Arbeitsklima zu erschaffen, welches nicht nur die Zusammenarbeit und Interaktion zwischen den Mitarbeitenden im ortsabhängigen und -unabhängigen Betrieb ermutigt, sondern auch zwischen den Vorgesetzten und den Angestellten.

Effizienz berücksichtigen

Aufgrund der Sicherheitsmassnahmen ist es nicht für alle Unternehmen möglich, alle Mitarbeitende gleichzeitig ins Büro zu holen. Die gestaffelte Rückkehr ins Büro ist daher ein guter Anfang, um das Teamverhältnis zu stärken. Jedoch gilt es, die individuellen Präferenzen und Bedingungen zu berücksichtigen. Es gibt Mitarbeitende, die im Grossraumbüro produktiver arbeiten als zu Hause. Dies kann verschiedene Gründe haben, welche Manager in Einzelgesprächen herauszufinden haben. Bei anderen Angestellten ist vielleicht das Gegenteil ersichtlich. Bei solchen Mitarbeitenden lohnt es sich, das Home Office längerfristig in Betracht zu ziehen. Führungskräfte können das Gespräch suchen, um solche Beobachtungen in ihre Planung einfliessen zu lassen. Das Büro soll daher nicht als der einzig mögliche Arbeitsplatz betrachtet werden. Ferner ist es möglich, den Zweck dieser Räumlichkeiten neu zu definieren.

Das Büro als Begegnungsraum

Trotz der aktuellen Situation gibt es weiterhin Projekte, welche die Zusammenarbeit von mehreren Angestellten erfordern. Hierfür eignet sich das Büro als ein geeigneter Ort, um die Teamkollegen zu treffen und gemeinsame Aufgaben anzupacken. Die Organisation solcher Einsätze beruht alleine auf die Eigenständigkeit der Mitarbeitenden. Denn die Krise verdeutlichte, dass Selbstbestimmung zu einem wichtigen Faktor geworden ist. Führungskräfte können dies in Zukunft fördern.

Offenen und transparenten Austausch fördern

Konkrete, messbare Ziele sind nun so wichtig wie nie zuvor. Damit die Mitarbeitenden selbstständig und ortsunabhängig ihre Aufgaben erledigen können, sollen Vorgesetzte ihre Zielsetzungen transparent kommunizieren. Dabei ist es auch wichtig, das Gespräch mit den Mitarbeitenden zu suchen, um die Rückkehr und ihren Einsatz unter den neuen Arbeitsbedingungen zu klären. Mit der Pflege einer offenen Kultur, die auf gegenseitiges Verständnis basiert und Rückfragen der Mitarbeitenden begrüsst, können Manager ein angenehmes Arbeitsklima gestalten, welches auch unter erschwerten Bedingungen Bestand hat. Indem Faktoren wie die Kreativität der Mitarbeitenden zugelassen und erwünscht werden, lassen sich gemeinsam innovative Lösungen für allfällige Probleme finden, was den Teamgeist zusätzlich stärkt.

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