Lob zur Mitarbeitermotivation: Teil 1


Bereits in unserem Bericht zur Mitarbeiterführung haben wir auf die Bedeutung von Lob hingewiesen. Diese Woche widmen wir einer unterschätzten Führungskompetenz, welche nicht nur die zwischenmenschliche Beziehung im Unternehmen positiv beeinflusst: Die Macht von lobenden Worten.

Aufpassen lohnt sich: Das Lob ist das wirksamste Mittel zur Mitarbeitermotivation.

Menschlicher Führungsstil

Letzte Woche haben wir uns unter anderem mit der Mitarbeiterführung beschäftigt. Daraus konnten wir entnehmen, dass Mitarbeitende auch nur Menschen mit entsprechenden Bedürfnissen sind. Angestellte nehmen am Arbeitsplatz eine Rolle ein, doch ihre menschlichen Anforderungen haben immer noch festen Bestand.

Für Führungskräfte bedeutet dies, dass sie ihr Personal persönlich kennen und auch loben. Natürlich muss der Mitarbeitende einen Grund zum Loben geben: Erreichung von (Zwischen-)Zielen, Leistungsbereitschaft etc.

Lob und Bewunderung sind die Motoren, die unsere Energie entfalten!

Die Kunst des bewussten und konkreten Lobens

In diesem Beitrag geht es nicht um Lob, welches dem Vorgesetzten höhere oder zusätzliche Leistungen hervorbringen soll. Denn Mitarbeitende bringen ein entwickeltes Gespür für aufrichtige und authentische Worte der Anerkennung.

Mitarbeitende sind schliesslich auch nur Menschen, oder?

Das Geheimnis des richtigen Lobens liegt darin, dass die adressierte Person unmittelbar den Wahrheitsgehalt der Wertschätzung überprüfen kann. Dabei gilt:

Je konkreter ein Lob ausgesprochen wird, desto glaubwürdiger ist es.

Wird in diesem Rahmen gelobt, ist der Enthusiasmus der Mitarbeitenden umso grösser. Dies wirkt sich schliesslich auf die Mitarbeitermotivation aus.

Jedoch ist es nicht empfehlenswert, rein aus Prinzip zu loben. Mitarbeitende können dies sehr schnell durchschauen. Stattdessen können Sie sich folgende Worte ans Herz legen:

Das konkrete Lob als Gradmesser der Ehrlichkeit!

Und zum Abschluss noch ein “Fun Fact”

Sollten wir die Relevanz des Lobes immer noch nicht deutlich genug gemacht haben, werden wir dies gleich nachholen. Im Buch “Essenz der Führung: Wie Sie sich selbst und Ihre Mitarbeiter nachhaltig motivieren, steuern und führen” steht, dass Mitarbeitende durchschnittlich zehn Mal mehr Kritik als Lob von ihren Vorgesetzten erhalten.

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