Motivationsgespräch mit Mitarbeitenden: Zeitverschwendung oder Notwendigkeit?


Die Zeit ist ein kostbares Gut und jede Führungskraft möchte sie wahrscheinlich so effektiv wie möglich investieren. So stellt sich die berechtigte Frage: Lohnt es sich, ein Motivationsgespräch mit Mitarbeitenden durchzuführen oder soll man es lieber sein lassen?

Eines ist klar – ohne Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es schwierig ein Unternehmen auf die Erfolgskurve zu bringen, sobald eine gewisse Menge an Aufgaben besteht, die es zu erledigen gibt. Die Mitarbeitenden bilden eines der wichtigsten Kernelemente eines Unternehmens und dessen Erfolg. Ob nun hinter dem Bildschirm, im Kundenkontakt, an einer Maschine oder am kreative Ideen Schmieden, die Mitarbeitenden hinterlassen täglich ihre Fussspuren und rollen das Unternehmen vorwärts. Wie schnell und erfolgreich sich das Unternehmen in Richtung Ziele bewegt, hängt jedoch stark von der Motivation der Mitarbeitenden ab, denn die Motivation beeinflusst die Leistung und die wahrgenommene Zufriedenheit. Die Motivation ist jedoch nicht immer auf den ersten Blick zu beobachten, sondern das Konstrukt muss erfragt werden – anhand von einem Motivationsgespräch. Wissen Sie als Führungskraft weshalb Ihre Mitarbeitenden tagtäglich ihre Zeit für Ihr Unternehmen investieren? Kennen Sie die dahinterliegenden Motivationen und Wünsche Ihrer Mitarbeitenden? Oder nehmen Sie einfach an, dass Ihre Mitarbeitenden arbeiten, weil Arbeit zu unserem Alltag gehört?

Im letzteren Fall, wäre es höchste Zeit für die Durchführung eines Motivationsgespräches. Ziel des Gespräches ist es, Aufgaben reizvoll und mit konkreten Zielsetzungen an Ihre Mitarbeitenden zu übergeben, damit sie zur Höchstleistung auflaufen. Damit das Gespräch ein Erfolg wird, sollte jedoch einiges beachtet werden. Unsere Vorstellung eines guten Motivationsgespräches läuft wie folgt in 6 Schritten ab:

1 Schritt: Beginnen Sie das Gespräch mit einem positiven Einstieg.

2 Schritt: Geben Sie die konkrete und attraktive Zielsetzung des Gespräches bekannt.

3 Schritt: Fragen Sie Ihre Mitarbeitenden, ob Sie auf ihre Mithilfe zählen können und holen Sie eine Ja-Reaktion ein.

4 Schritt: Geben Sie Ihren Mitarbeitenden die Gelegenheit, ihre Ideen zu äussern.

5 Schritt: Legen Sie konkrete Terminvereinbarungen fest und lassen Sie die Mitarbeitenden dabei die Termine vorschlagen, wann die Resultate präsentiert werden oder das Arbeitsergebnis abgeschlossen ist.

6 Schritt: Dank und Verabschiedung!

Langfristig kann sich jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter selbst motivieren. Sie als Führungskraft können jedoch einen entscheidenden Beitrag leisten, damit Ihre Mitarbeitenden an tollen Aufgaben wachsen.

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