Weshalb die persönliche Wirkung online zählt!


Webinare, virtuelle Kunden- und Mitarbeitergespräche und Online Konferenzen: Aufgrund der Coronakrise wurden viele Kommunikationsprozesse digitalisiert. Dies führte dazu, dass sich viele Menschen neu orientieren mussten: Was zählt nun in solch einem virtuellen Setting? Weshalb soll die persönliche Wirkung auch online zur Geltung kommen?

Kommunikation über räumliche Grenzen hinweg

Viele Führungs- und Verkaufskräfte sind darin spezialisiert, ihre persönliche Wirkung im Arbeitsalltag bei wichtigen Gesprächen und Terminen bewusst einzusetzen. Im Home Office ändert sich das Szenario: Nun sitzt der Gesprächspartner nicht mehr im selben Raum und befindet sich über Kantons-, Ländergrenzen oder sogar ganze Kontinente entfernt. Der fehlende direkte Menschenkontakt darf uns jedoch nicht davon abhalten, unsere persönliche Wirkung auch online zu steigern.

Deshalb haben wir drei Wirkregeln formuliert, um sich der persönlichen Wirkung online bewusst zu werden und diese laufend zu trainieren.

Man wirkt immer!

Genau: Der Mensch wirkt in jedem Moment, in jeder Sekunde und in jeder Situation. Jede Entscheidung über unser Auftreten beeinflusst unsere äussere Wirkung: Ob man nun mit den Händen spricht oder auf Gestik verzichtet, ob man spricht oder schweigt – all dies sendet ein Signal an unser Gegenüber, welcher sein Verhalten unserer Körpersprache anpasst. Nicht jeder Mensch fühlt sich vor einer Kamera oder einem Bildschirm gleich wohl. Dies ist jedoch kein Grund dafür, um das Gegenüber unwohl fühlen zu lassen. Diese Person kann sich in derselben Situation befinden, auch wenn sie dies nicht signalisiert. Daher sind Mimik und Gestik auch in einem virtuellen Gespräch gern gesehen. Ein Lächeln oder lobende Worte sind ebenfalls erwünscht.

Es braucht gleich viel bzw. gleich wenig, um positiv oder negativ zu wirken

Man hat nur eine Chance, um einen gelungenen (ersten) Eindruck zu hinterlassen. Das gilt auch im virtuellen Gespräch. Denn oft werden nur wenige Sekunden benötigt, um die Wirkung des Gegenübers zu beurteilen. Es braucht gleich viel, um die eigene Energie positiv oder negativ zu nutzen. Nur das Resultat und die Wirkung unterscheiden sich.

Man wirkt immer – auch unbewusst

Die persönliche Wirkung lässt sich nicht nur auf Körpersprache, Mimik und Gestik reduzieren. Der Mensch wirkt auch unbewusst. Dadurch kommt unter anderem die persönliche Einstellung zur Geltung. Man sieht es daher jemandem an, wenn er nur ungerne an einem virtuellen Gespräch teilnimmt oder sich in Gedanken an einem anderen Ort befindet. Aufrichtigkeit, Zuversicht und Optimismus sollen daher auch von innen kommen, damit das Gegenüber dies auch in einem virtuellen Gespräch bemerkt.

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