Selbstkontrolle im Projektmanagement: Warum und wie?


Im letzten Beitrag haben wir uns mit Projekten befasst und zusammengefasst, weshalb Ziele im Projektmanagement so wichtig sind. Ziele sind auch ein gutes Mittel zur Selbstkontrolle im Projektmanagement. Auch hier gilt: Erfolg ist freiwillig! Im Leben muss niemand Erfolg haben. Jedes so gut durchdachte und konzipierte Projekt muss nicht Erfolg haben. Jeder ist selbst seines Glückes Schmied. Fehlende Erfolge haben oftmals nichts mit den Aufgaben zu tun, sondern mit deren konsequenten Ausführung der Personen hinter dem Projekt!

Weshalb ist Selbstkontrolle im Projektmanagement notwendig?

Die «Sache» (Aufgabe) an sich mit der konkreten Zielsetzung ist klar. Sie wurde im Idealfall so präzise formuliert, dass sie auch von anderen Personen verstanden und nach unseren Vorstellungen umgesetzt wird. Es sind daher rein menschliche Komponenten, die als Hemmschuhe in jedem Projekt wirken. Viele gut gemeinte Projekte sind schon im Entstehen zum Scheitern verurteilt, weil es den damit betrauten Personen am Glauben an die Aufgabe, an der inneren, in die Zukunft gerichteten Einstellung, an der konkreten Zielsetzung, an der notwendigen Hartnäckigkeit und Konsequenz fehlt. Projektmanagement wird nur erfolgreich betrieben, wenn die Konsequenz der weiteren Schritte auf unserer Zeitachse, nämlich die Umsetzung des Entscheides mittels Aktionsplan und Kontrolle durch die daran beteiligten Menschen, ausgeführt wird. Daher ist die Selbstkontrolle mittels konkreten und messbaren Zielen im Projektmanagement umso wichtiger. Die Auswirkungen dieser konsequenten Haltung sind die erfolgreichen und zufriedenen Menschen, sowie die erfolgreich durchgeführten Projekte mit konkreten, vorzeigbaren Resultaten, auf die man stolz sein kann.

Für welchen Blickwinkel entscheiden Sie sich?

Eine neue Aufgabe, ein neues Projekt: Ist das für Sie ein weiteres Problem oder eine neue Chance? Es ist absolut menschlich, jede noch so kleine Veränderung, die eine neue Aufgabe mit sich bringt, als Störung zu empfinden. Es gibt leider Menschen, die lieben ihre Hürden so sehr, dass sie die Hürden ihr ganzes Leben lang hegen und pflegen. Menschen, die Probleme als Chancen, als Prüfstein und echte Notwendigkeit zur persönlichen Weiterentwicklung betrachten und empfinden, freuen sich über die «Stolpersteine» des Lebens. Gerade diese Herausforderungen fordern und formen uns. Sie machen uns zu Weltmeistern in unserer Disziplin, die «Leben» heisst. Meine persönliche Einstellung und meine Blickrichtung bestimmen, wie ich eine neue Aufgabe anpacke – auch im Projektmanagement.

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