Standortbestimmung: Wie gehen Sie mit Zielen um?


Wir haben immer die Wahl, uns mit den Hindernissen und Problemen zu beschäftigen oder mit der Lösung!

Können Sie sich noch an dieses Zitat aus dem letzten Blogpost erinnern? Darin haben wir besprochen, weshalb einige Menschen Ziele belächeln, während andere damit Grosses erreichen. Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, da die erfolgreiche Realisierung von Projekten auf die Umsetzung von konkreten Zielen basiert. Indem man eine positive Einstellung gegenüber Zielen, Konflikten und Lösungen pflegt, scheinen die meisten Aufgaben plötzlich nicht mehr so gewaltig wie vielleicht zuvor.

Heute sprechen wir über Ihre persönliche Standortbestimmung. Nach diesem Beitrag können Sie über Ihre Einstellung reflektieren und Ihren Umgang mit Zeit und Ziel optimieren.

Die Routine im Projektmanagement

Wir werden tagtäglich mit einer Unzahl an Projekten konfrontiert – sei dies nun privat oder beruflich. Obwohl sich die meisten Projekte inhaltlich unterscheiden, ist der Ablauf bis zur Lösung meistens überall gleich. Nur die aufgewendeten Zeiteinheiten variieren. Diese Unterschiede sind einerseits auf die Grösse der Aufgabe zurückzuführen und andererseits auf die Person, die sich mit der Aufgabe befasst.

Sollen, können, müssen – tun?

Stellen Sie sich nun eine Zeitachse vor, die an drei Punkten beschriftet ist: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. An dieser Zeitachse kann man den Unterschied zwischen überdurchschnittlich erfolgreichen und weniger erfolgreichen Menschen aufzeigen.

Die grosse Mehrheit bleibt in der Anfangsphase stecken. In diesem Abschnitt befinden sich Vergangenheitsbewältiger, welche sich hinter grossen Erklärungen und Rechtfertigungen verstecken. Diese Menschen sprechen von Aufgaben die man tun sollte, könnte oder müsste.

Ein weiterer, ebenfalls grosser Teil packt die Aufgaben tatsächlich an und bleibt bei der Analyse stehen. Grund dafür ist die Wahrnehmung, dass bisher das Wesentliche erreicht wurde, wenn wesentliche Probleme und Gründe identifiziert wurden.

Eine kleinere Anzahl stösst sogar bis zur Entscheidungsphase vor. Dies sind oft Personen, die Lösungsansätze präsentieren. Darunter versteht sich eine reine Rückdelegation der Entscheidung zum Auftraggeber. Das Resultat steht bis zu einem gewissen Grad fest: Ist der Entscheid erfolgreich, ist diese Person ein Held. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt er lediglich der Vermittler einer gescheiterten Idee. Der Entscheider, meist der Chef, steht in diesem Sinne schlecht da.

Und wo befinden Sie sich?

Bei der Standortbestimmung stellen wir meistens fest, dass bis zur Entscheidung meistens nur Vergangenheitsbewältigung betrieben wird. Dabei werden weder für die Gegenwart noch für die Zukunft Massnahmen getroffen. Werkzeuge wir Rechtfertigung, Schuldzuweisung und vorsichtiges Taktieren machen Sie nicht zum Zukunftsbewältiger.

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