Vom Mitarbeiter zur Führungskraft!


Einmal ist es für viele Menschen so weit: Sie werden befördert, erhalten zum ersten Mal einen Manager-Titel und damit auch jede Menge Verantwortung über sich und die Teamkollegen. Doch welche Kompetenzen braucht man in dieser Position? Im heutigen Beitrag präsentieren wir, wie auch Sie den Sprung vom Mitarbeiter zur Führungskraft schaffen und mit welchen Fähigkeiten Sie an dieser Stelle überzeugen können.

1. Sie definieren die Regeln

Als Mitarbeitende gewöhnen wir uns schnell daran, dass wir uns am Arbeitsplatz an die Regeln halten, die jemand anders vorschreibt. Doch nun befinden Sie sich in einer Situation, in welcher Sie diese Regeln definieren müssen. Plötzlich scheint dies gar nicht so einfach zu sein, wie man es sich vorgestellt hat. Denn das Festhalten von Regeln erfordert eine besondere Eigenschaft, die viel Flexibilität, Interesse und Wissen: Vernetztes Denken.

Regeln können eher breit formuliert sein oder in die Tiefe gehen. Die Inhalte, welche sich im Grunde genommen auf die Gegenwart konzentrieren, können sich auf Erfahrungen aus der Vergangenheit sowie Ausblicke in die Zukunft stützen. Wie diese gestaltet werden sollen, werden Sie als Führungskraft entscheiden. Denken Sie einfach daran: Die Regeln werden auch für Sie gelten.

2. Veränderungen und Innovationen zulassen

Strukturen im Unternehmen sind schön und gut, aber diese gilt es auch anpassen oder loslassen zu können. Denn zu den wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft gehört es, Wandel zu ermöglichen und im Unternehmen herbeizuführen. Dieser Punkt braucht meist viel Überwindung, doch als Führungskraft können Sie sich auf das Engagement Ihres Teams stützen. Hierfür kann ein offenes Arbeitsklima erschaffen werden, welches einen kreativen Austausch im Team zulässt und fördert. Auf diese Art und Weise können sich auch Mitarbeitende am Prozess beteiligen und nehmen dadurch die bevorstehenden Veränderungen leichter auf.

3. Potential der Mitarbeitenden ausschöpfen

Wenn Sie vom Mitarbeiter zur Führungskraft im gleichen Unternehmen aufsteigen, haben Sie vermutlich mit Ihren Teamkolleginnen und -kollegen im Arbeitsalltag gearbeitet und ihre Schwächen und Stärken kennengelernt. Als Führungskraft werden sie dieses Wissen bewusst einsetzen, um die Leistungsbereitschaft und Motivation Ihres Teams zu stärken. Doch nicht alle haben diesen Vorteil, die Mitarbeitenden und ihre Eigenschaften bereits im Voraus zu kennen. In diesem Sinne ist es wichtig, als Führungskraft die eigenen Stärken zu kennen und diese aktiv einzusetzen sowie regelmässig weiterzuentwickeln.

Eine wichtige Aufgabe jeder Führungskraft ist es, die Mitarbeitenden zu jenen Aufgaben und Leistungen zu führen, welche die Führungskraft ihnen zutraut. Zwar entwickeln sich die Angestellten im Laufe der Zeit, jedoch kann eine Führungskraft sie mithilfe von interessanten Zielen unterstützen, bis sie selbst in der Lage sind, eigenständig Ziele zu formulieren.

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