Mit welcher persönlichen Einstellung habe ich meine Zeit im Griff?


Ein gelungenes Zeitmanagement ist auch Kopfsache. Im heutigen Beitrag geben wir Ihnen zentrale Denkanstösse, mit denen Sie Ihre persönliche Einstellung zum Thema Zeit optimieren und trainieren können. Zu Beginn ist der Unterschied zwischen zwei Begriffen wichtig, die fast gleich aussehen: Zeitverwendung und Zeitverschwendung.

Eine Gratwanderung

Im Leben haben wir zwei Optionen zur Zeitnutzung: Brauchen wir unsere verfügbare Zeit sinnvoll und produktiv, so spricht man von Zeitverwendung. Die bewusste Zeitverwendung beginnt mit einer persönlichen Entscheidung.

Reagieren oder agieren?

Alle Menschen haben 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Wir beginnen alle mit derselben Basis. Jedoch scheinen manche Menschen mehr in dieser Zeit zu erreichen als andere.

Nur durch die verinnerlichte positive Einstellung wird die Zeitverwendung längerfristig garantiert. Ansonsten findet man sich schnell in nutzlosen Tätigkeiten, welche zur Zeitverschwendung beitragen.

Zwischenfazit
  1. Das Ziel ist die bewusste und reflektierte Zeitverwendung
  2. Der Weg zum Ziel beginnt bei uns selbst
  3. Die Zeitverschwendung ist eine mächtige Verlockung. Daher braucht der Prozess zur Zeitverwendung viel Ausdauer, Disziplin und Selbstbeherrschung.
Was sind die Auswirkungen mangelhafter Planung?

Wir erinnern uns an den Unterschied zwischen einem Plan und der Planung. Ein Plan ist ein grossartiges Vorhaben. Ein Plan ist zukunftsorientiert und meistens konkret. Der Nachteil eines Plans ist jedoch die Stärke der Planung: Während ein Plan eher starr ist und dessen Verwerfung mit viel Frust und Enttäuschung verbunden ist, kann die Planung dynamisch agieren. Planung ist nämlich situationsgebunden und gilt als Antwort auf unvorhersehbare Umstände. Die Basis der Planung ist daher ein Plan, der sich bei Bedarf anpassen lässt.

Die grösste Schwierigkeit beim Herstellen eines Plans ist meistens der Bezug zur Vergangenheit. Wir Menschen leben öfters vergangenheitsbezogen und reagieren auf Arten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben.

Mit der Planung fängt die Auseinandersetzung mit zukünftigen Aufgaben an. Planen heisst, Ziele, Wünsche, Hoffnungen sowie Bedürfnisse zukunftsgerichtet zu konkretisieren. Demzufolge bedeutet dies, dass man sich auf jede Aktivität in irgendeiner Form vorbereitet.

Daher: Eine Führungskraft, die keine Zeit für die Planung findet, lebt auf der Zeitachse gesehen in der Vergangenheit und wird «gelebt».  

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