Mit welcher Einstellung kann eine Führungskraft die Zukunft erfolgreich gestalten?


Es ist bekannt, dass es verschiedene Wege zum Erfolg gibt. Ob Sie nun Erfolg im Berufsleben oder im Privatleben anstreben – „das“ Erfolgsrezept gibt es leider nicht. Doch alle Erfolge, seien sie noch so unterschiedlich, haben eine bestimmte Gemeinsamkeit: Sie beginnen bei der persönlichen Einstellung. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Zukunftsgestaltung als Führungskraft nachhaltig entwickeln können.

Jeder Mensch ist individuell, jede Erfolgsgeschichte ist individuell – und was macht ihre Einstellung einzigartig?

Wer schwelgt nicht gerne in vergangenen Momenten und Erinnerungen, die uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Ja, manchmal leben wir all zu gerne in der Vergangenheit.

Doch was passiert dabei genau?

Dieser Gedankengang lässt sich gut analysieren: Indem wir uns an solche Gedanken festklammern, bleiben wir an einem bestimmten Punkt stehen. Man darf sogar behaupten, dass wir in diesem Moment einen Schritt zurück machen: Wir entfernen uns von der Gegenwart, blenden die Zukunft aus und fokussieren uns auf das Geschehene.

Manchmal versuchen wir, dem Vergangenen nachträglich einen Sinn und Zweck zuzuschreiben und sind stolz auf die mit messerscharfer Logik aufgestellte Theorie über den Verlauf eines Einzelfalls.

Zurück zum Kontext: Die Führungskraft am Arbeitsplatz

Besonders in Konflikten ist die Annahme solcher Praktiken schädlich. Indem wir über Vergangenes reflektieren, nehmen wir das Problem in die Gegenwart und Zukunft mit. Wir freuen uns über unser „Erfolgserlebnis“, kennen den „Schuldigen“ und vergessen dabei schlichtweg, dass wir uns nur mit Vergangenem auseinandersetzen.

Durch die ausführliche und nachträgliche «Erklärung» eines Konflikts wird das Schwergewicht auf die Vergangenheit gelegt. 

Somit erscheint die Vergangenheit taghell, wobei leider die Zukunft weiterhin im Dunkeln liegt. Solche Vergangenheitsbewältiger sind die Bremser jeder Unternehmensentwicklung und Zukunftsgestaltung. Dieses Verhalten ist ein untrügliches Zeichen, dass eine Führungskraft «alt» geworden und deren Zeit im Erwerbsleben eigentlich abgelaufen ist. Grundsätzlich darf davon ausgegangen werden, dass kein Mitarbeiter bewusst und willentlich dem Unternehmen, in dem er arbeitet und sein Gehalt erhält, schaden will.

Aus diesem Grund ist es für Führungskräfte wichtig, den Fokus auf die Zukunft zu richten und nicht in der Vergangenheit stehen zu bleiben.

Sind Sie ein Vergangenheitsbewältiger oder ein Zukunftsgestalter?

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